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Alte Musik - live: Il Violoncello barocco

Wann: So 22.04.2018, 11:00 Uhr
Wo: Musikinstrumenten-Museum

Kristin von der Goltz, Violoncello
Léon Berben, Cembalo


Werke von Girolamo Frescobaldi, Domenico Gabrielli, Johann Sebastian Bach, Nicola Francesco Haym und Francesco Geminiani

Programmflyer Alte Musik live 2017/2018 [PDF, 530 KB]


Der Cembalist Leon Berben fotografiert von Wolfram Hausberg

Konzertkarten: € 14,– | erm. € 8,–
Kartenbestellung: Tel: 030.25481-178 oder kasse@mimpk.de (Abholung bis 30 Minuten vor Konzertbeginn); Tageskasse


Das Violoncello war bereits im 17.Jahrhundert vor allem in Italien, England und Deutschland ein beliebtes Soloinstrument. Davon zeugen unter anderem die sechs Solosuiten für Violoncello von Johann Sebastian Bach.

Das Zusammenwirken von Generalbass und Violoncello, von zwei Violoncelli im Duett sowie das Solospiel werden bereits 1689 in den »Ricercari per Violoncello solo, con un Canone a due Violoncelli e alcuni Ricercari per Violoncello e Basso Continuo« von Domenico Gabrielli aus Bologna exemplarisch ausgeführt.

Nicola Francesco Haym spielte in jungen Jahren im Orchester von Kardinal
Ottoboni in Rom, bevor er 1701 nach England kam und dort neben seiner Tätigkeit als Cellist und Sekretär der Royal Academy of Music auch Libretti für Georg Friedrich Händel verfasste.

Seine Sonaten für Violoncello und Basso continuo und diejenigen Francesco Geminianis zeigen die klanglichen und spieltechnischen Möglichkeiten des Violoncellos in der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts.

Die Schausammlung des Museums öffnet an diesem Tag erst um 13 Uhr