###

Beethoven-Jahr 2020

Wir danken für die Unterstützung:

  Projektbeschreibung "B and Me!"

_____________________________________________________________________________

Flyer "B and Me!" zum Download

_____________________________________________________________________________

Weitere Veranstaltungen zum Beethoven-Jahr 2020

 

Corona-Pandemie

Die Schließung des Musikinstrumenten-Museum wegen der Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf unsere Planungen für das Beethoven-Jahr 2020. Alle Veranstaltungen bis Ende Mai können nicht mit Publikum stattfinden.

Dafür möchten wir im Mai 2021 noch einmal einen Beethoven-Schwerpunkt setzen. Es steht bereits fest, dass das Konzert "Alte Musik live - Beethoven auf seinen eigenen Quartett-Instrumenten" mit dem Schuppanzigh-Quartett, das am 10. Mai stattfinden sollte, auf den 9. Mai 2021 verschoben wird.

Das Konzert am 17. Mai "Alte Musik live - Beethovens Érard-Flügel" wird möglicherweise als Livestream übertragen. Nähere Informationen folgen.

Das Symposium "Beethoven im Film" wird ebenfalls verschoben. Der Termin steht noch nicht fest.

'B' and Me!


Das Staatliche Institut für Musikforschung feiert das Beethoven-Jahr 2020 mit dem   Vermittlungsprojekt ›B‹ and Me!

Die Beethoven-Lounge im Musikinstrumenten-Museum steht allen Besucherinnen und Besucher ab dem 23. Februar 2020 zur Verfügung:

Sie ist ein Ort der Kommunikation und des Meinungsaustauschs, zum Musikhören und Schmökern in Beethoven-Literatur aller Art.

Für Kinder liegt ein Beethoven-Entdecker-Heft bereit, mithilfe eines Kostüms kann sich jeder in die Gestalt des Meisters verwandeln.

Veranstaltungen für Kinder und Familien


Samstag, 25. Januar 2020, 15 Uhr
Kinderkonzert
»Beethoven meets Händel«
Zu sehen gibt es das Märchen Hans im Glück oder Die Wette mit dem Teufel, vorgeführt vom Puppenspieler Martin Lenz. Dazu erklingt Musik von Georg Friedrich Händel und Ludwig van Beethoven, gespielt vom Ensemble Musitabor.
Eintritt: € 5,–

Sonntag, 23. Februar 2020, 12–17 Uhr
Kinderfest
»Herzlichen Glückwunsch, Ludwig van Beethoven!«
Wir eröffnen unsere Beethoven-Lounge mit KIKA-Moderator Ben und dem 14-jährigen Nachwuchspianisten Simon Haje. Außerdem gibt es jede Menge Livemusik, Führungen
»Beethoven als Kind«, Bastelstationen und eine große Geburtstagsüberraschung für »Big B«.
Eintritt: Kinder bis 18 Jahre frei | Erwachsene € 6,–

Samstag, 14. März 2020, 14.30 Uhr
Kinder spielen für Kinder
Die Beethoven-Kids der Leo Kestenberg Musikschule sind zu Gast im Musikinstrumenten-Museum und bringen dem großen Jubilar ein Geburtstagsständchen der besonderen Art dar.
Eintritt: Kinder bis 18 Jahre frei | Erwachsene € 6,–

Samstag, 25. April 2020, 15 Uhr
Kinderkonzert
Beethoven hat Hunger
Komponieren mit leerem Magen funktioniert nicht, noch nicht einmal bei einem Genie! Deshalb geht das ATOS Trio gemeinsam mit Jörg Lengersdorf auf musikalische Entdeckungsreise in Beethovens Speisekammer. Findet sich dort etwas Essbares? Das anwesende Publikum muss bei der Suche helfen. Und natürlich: Mit Musik geht alles besser …
Eintritt: € 5,–

Workshop
Beethovens Gehör
Sonntag, 19. Januar 2020 | Samstag, 1. Februar 2020 |
Sonntag, 15. März 2020 | Sonntag, 19. April 2020 |
Samstag, 9. Mai 2020
jeweils 15–16.30 Uhr

Wie konnte Beethoven komponieren, obwohl er bereits mit 28 Jahren schwerhörig und später ganz taub war? Was ist »Musik im Kopf« und wie könnten in seinen Ohren seine bekanntesten Werke geklungen haben? Die Teilnehmer*innen des Workshops erfahren nicht nur viel darüber, wie Beethoven komponiert hat, sondern auch, wie das menschliche Gehör funktioniert.
Altersempfehlung: 6–10 Jahre
Kosten: Kinder bis 18 Jahre € 2,– | Erwachsene € 8,–
Anmeldung unter: 030.254 81-178

»Beethoven Science«

in der Beethoven-Lounge des Musikinstrumenten-Museums
Beginn jeweils um 19 Uhr
Eintritt frei


Donnerstag, 19. März 2020
Diesen Kuß der ganzen Welt!
Eine Gesprächsrunde über die Beethoven-Ausstellung der Staatsbibliothek zu Berlin

Die Staatsbibliothek zu Berlin verwahrt in ihrer Musikabteilung die weltweit größte Sammlung an Autographen aus der Hand Ludwig van Beethovens. Eine Auswahl dieser Sammlung kann vom 11. März bis zum 9. Mai 2020 in der Ausstellung »Diesen Kuß der ganzen Welt!« im Haus 1 der Staatsbibliothek, Unter den Linden 8, besichtigt werden. Die Kuratorin Dr. Martina Rebmann spricht mit der leitenden Restauratorin Julia Bispinck-Roßbacher über die Schwierigkeiten, Jahrhunderte alte Papierdokumente auszustellen. Wie wurden die Notenmanuskripte, Briefe, Skizzen- und Konversationshefte Beethovens vorbereitet? Welche Hinweise geben uns heute Wasserzeichen, was erzählt uns die Zusammensetzung der Tinte? Und was können wir aus den vielschichtigen Objekten über die künstlerische Arbeit und das private Leben Ludwig van Beethovens heute noch lernen?

Donnerstag, 16. April 2020
Beethoven digital interpretiert
Computergestützte Interpretationsanalyse eines Beethoven-Streichquartetts
Hans-Joachim Maempel im Gespräch mit Heinz von Loesch

Können Computer hören, wie ein Musikstück interpretiert wurde? Diese Frage wurde anhand eines Streichquartetts von Ludwig van Beethoven untersucht. Dazu wurden erfahrene Hörer zu verschiedenen Interpretationen des Musikstücks befragt und ihre Urteile mit denen einer Analysesoftware verglichen. Die Untersuchung zeigt, auf welchen akustischen Merkmalen Interpretationsaspekte wie z. B. Dynamik beruhen, und inwieweit Audiosignalanalyse und menschliche Beurteilung zu demselben Ergebnis kommen.

Donnerstag, 14. Mai 2020
Wer stimmte eigentlich Beethovens Klavier – und wie?
Thomas Ertelt
Zhora Sargsyan, Klavier

Diese Frage möchte eine so gut wie nie bezweifelte Annahme erschüttern: Dass Beethovens Klavier selbstverständlich in der heute allgegenwärtigen gleichstufigen Temperatur gestimmt wurde. Diese communis opinio stellt der Kurzvortrag von Thomas Ertelt auf den Prüfstand: Ist das wirklich so, oder ist für Beethoven, zumindest für sein Frühwerk, doch noch mit anderer, ungleichstufiger Stimmung zu rechnen? Erläutert wird ein Vorschlag des Historikers Mark Lindley, zur Diskussion gestellt anhand von Tonbeispielen, die zeigen sollen, um welche Nuancen es hier überhaupt geht, und welche Bedeutung sie für das Hören der Musik haben. Aber auch eine weitere Frage, die damit eng verknüpft ist, soll zumindest angesprochen werden: die der Tonartencharakteristik bei Beethoven.

Es erklingen Beethovens Klaviervariationen op. 34.

Donnerstag, 18. Juni 2020
Zeitgenosse Beethoven?
Präsentation mit Musik
Simone Hohmaier und Studenten der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

»Was bleibt nach Beethoven noch zu tun?« Franz Schuberts Frage haben Komponistinnen und Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts klar beantwortet: Komponieren!
Wie das in einem direkten Bezug auf Beethoven aussehen kann, war Thema eines Seminars an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Dessen Ergebnisse werden in einer Präsentation mit Musik vorgestellt. Vom kompositionstechnischen Anschluss an Beethovens Spätwerk über Montage, Collage und Sampling Beethoven’scher Musik, von mehr oder weniger ernst gemeinten Bezugnahmen bis zu (musik-)politischen Vereinnahmungen und Versuchen, Beethoven vor dem Musikbetrieb zu »retten« – kaum etwas wurde unversucht gelassen. Das Publikum darf gespannt sein!