Bestände und Arbeitsschwerpunkte

Unsere Sammel- und Arbeitsschwerpunkte sind an den im Institut durchgeführten Forschungsprojekten zu Musikgeschichte, Musiktheorie, Musikinstrumentenkunde und systematischer Musikwissenschaft ausgerichtet.

Bücher und Zeitschriften

Die Bibliothek des SIMPK umfaßt etwa 60.000 Bände. Sie sind überwiegend im Freihandbereich des Lesesaals zugänglich. Die im Büchermagazin verwahrten Titel können ohne lange Wartezeit bestellt werden. Wir halten über 200 laufende Zeitschriften vor.

Separat magaziniert ist die Musikbibliothek des Musikkritikers und -schriftstellers Hans Heinz Stuckenschmidt (1901–1988), die hauptsächlich aus Musikliteratur, Musikalien und Schallplatten zur Musik des 20. Jahrhunderts besteht.

Die Bibliothek des SIMPK gehört als Teil des Bibliotheksverbunds der Stiftung Preußischer Kulturbesitz dem GBV (Gemeinsamer Bibliotheksverbund) an; der Bibliothekskatalog (OPAC) ist zur Zeit zu 95 % vollständig.

Für den vollständigen Nachweis älterer Titel steht Ihnen weiterhin der Kartenkatalog (Alphabetischer Katalog, Systematischer Katalog, Schlagwortkatalog sowie Schlagwortkatalog der Aufsätze) in unserer Bibliothek zur Verfügung.

Handschriften und Nachlässe

Zum Bibliotheksbestand zählen mehr als 40 Nachlässe und Sammlungen, wie August Wilhelm Bach, Imogen Fellinger, Oskar Fleischer, Herbert Graf, August Eduard Grell, Helmut Haack, Bernhard Irrgang, Ernst Jedliczka, Joseph Joachim, Raoul Koczalski, Hermann Matzke, Joachim Matzner, Werner Menke, Musikinstrumentenfabrik Moritz, Josef Rouschil, Hermann Schmidt, Max Schneider, Rudolf Schwartz, Max Seiffert, Alfred Sittard, Fritz Stein, Kurt Strickert, Carl Maria von Weber (Briefe an Gottfried Weber), Ludwig Wüllner (darin Kryptonachlässe Franz Wüllner und Anna Wüllner-Hoffmann), sowie der Bestand Historisches Archiv SIM, der Unterlagen zur Geschichte des SIMPK und seiner Vorgängerinstitutionen enthält. Unsere Handschriften und Nachlässe sind im Verbundkatalog Kalliope nachgewiesen.

Fotokopiensammlung

Seit 1917 wurde an den Vorgängereinrichtungen des SIMPK eine Sammlung fotografischer Reproduktionen angelegt, die, in einer eigenen Werkstatt hergestellt, eine möglichst große Zahl musikalischer Quellen in reproduzierter Form für die Denkmäler-Editionen deutscher Musik verfügbar machen sollte. Das Unternehmen geht auf eine Initiative Max Seifferts zurück, der während des Ersten Weltkrieges damit begonnen hatte, musikalisches Quellenmaterial aus den Beständen des Brüsseler Conservatoire reproduzieren zu lassen. Die Fotokopiensammlung ist mit anderen Beständen in der Folge des Zweiten Weltkrieges in die Sowjetunion verbracht worden und kehrte Ende der 1950er Jahre nach Ost-Berlin an die Deutsche Staatsbibliothek (Unter den Linden) zurück. Nach der Wiedervereinigung im Jahre 1990 ist die Sammlung an das Staatliche Institut für Musikforschung zurückgegeben worden. Die Sammlung ist aufgrund der Kriegswirren und der mehrfachen Verlagerung nicht mehr vollständig erhalten und zählt nurmehr wenig über 220 Titel. Von besonderem Interesse sind fotografische Wiedergaben solcher Quellen, die im Zweiten Weltkrieg verlorengegangen sind, wie etwa das Plauener Orgelbuch.

Tonträgersammlung

Das Institut besitzt ca. 8.800 Black Discs (Langspielplatten und Schellackplatten), 1.500 Compact Discs, 175 Lochscheiben, 3.000 Notenrollen, 580 Phonographenwalzen und 1.600 Magnetbänder, vornehmlich mit Aufnahmen zur instrumenten- und interpretationskundlichen Dokumentation und Forschung. Es handelt sich um eine Präsenzsammlung für Forschungszwecke. mehr

Bibliographie des Musikschrifttums

Die Bibliographie des Musikschrifttums (BMS) wurde 1936 von unserer Vorgängereinrichtung, dem Staatlichen Institut für deutsche Musikforschung in Berlin, begründet mit dem Ziel, die in aller Welt erscheinende Literatur über Musik fortlaufend zu verzeichnen; sie setzte die bibliographischen Übersichten des Jahrbuches der Musikbibliothek Peters fort. mehr

Archiv des Konzertlebens

Das Projekt Archiv des Konzertlebens widmet sich der Erhaltung, Digitalisierung und analytischen Erfassung von traditionell als ephemer disqualifizierten Überlieferungsträgern des Konzertlebens, wie Konzertprogrammen, -kritiken und einschlägigen Tonaufzeichnungen klassischer westlicher Kunstmusik. mehr

Die Geschichte des Staatlichen Instituts für Musikforschung und seiner Vorgängerinstitutionen

Das Projekt zur Geschichte des Staatlichen Instituts für Musikforschung und seiner Vorgängerinstitutionen wurde aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanziert und diente der Schaffung einer dokumentarischen Grundlage zur Institutsgeschichte von 1888 bis 1945. mehr

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