Aus der Restaurierungswerkstatt

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Wissenschaftler aus Leipzig, Potsdam und Berlin trafen sich im Januar 2016 im Musikinstrumenten-Museum, um fünf Querflöten aus dem Besitz Friedrichs II. gemeinsam zu untersuchen.

Wie viele Traversflöten Friedrich der Große besessen hat, kann nicht genau bestimmt werden. Vermutlich waren es über 20, fast alle von seinem Lehrer Johann Joachim Quantz „gebaut“, d.h. spielfertig gemacht und intoniert. Der Instrumentenbau war zur Zeit Friedrichs II. nach Zünften organisiert und damit stark reglementiert. Der eigentliche Erbauer, oder möglicherweise die Erbauer der Quantz-Flöten aus dem Besitz Friedrichs des Großen konnten bislang nicht eindeutig identifiziert werden. Fünf der Instrumente stammen aus der Sammlung des ehemaligen Hohenzollern-Museum, das im 2. Weltkrieg zerstört wurde. Eine sechste Flöte war 1788 im Inventar des Karlsruher Schlosses aufgezeichnet und befindet sich in Privatbesitz. Eines der Instrumente aus dem zerstörten Hohenzollern-Museum ist Teil der Musikinstrumenten-Sammlung im Grassi-Museum. Zwei Flöten werden heute im Neuen Palais bzw. in Sanssouci aufbewahrt–, eine ist Teil der Sammlung des MIM (Kat.-Nr. 5076), eine weitere gehört dem Kunstgewerbemuseum der SMB und ist als Leihgabe ebenfalls im MIM zu sehen.

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