"SIM-Science": Barockorgeln im Land der Azteken: (fast) 500 Jahre Orgelbau in Mexiko

Bezeichnend für die Ausrichtung des Staatliche Institut für Musikforschung ist die Arbeit auf dem Gebiet der praxisorientierten Musiktheorie. Die Forschungsarbeit widmet sich einem breiten Themenspektrum.

Interpretationsforschung

Interpretationsforschung, wie sie am SIM betrieben wird, liegt die Vorstellung des Klang­ereignisses als vielschichtiges Phänomen zugrunde. mehr

Instrumentenkunde

Bass-Viola da gamba von Gregorius Karpp Königsberg, 1693

Instrumentenkundler am SIM widmen sich der Beschreibung und Erforschung von Musikinstrumenten. mehr

Musikwahrnehmung

Lautsprecher

Am SIM werden auditive, visuelle, ästhetische und geometrische Aspekte der Musikwahrnehmung untersucht. mehr 

Musikübertragung

Die Systematische Musikwissenschaft am SIM befasst sich auch mit den ästhetischen Parametern der Musikübertragung. mehr

Musiktheorie

Das Gebiet der Musiktheorie ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt am SIM, verankert durch das Projekt „Geschichte der Musiktheorie”. mehr

Wiener Schule

Das Ensemble der italienischen „Pierrot“-Tournee mit dem Quatuor Pro Arte am 3. April 1924 auf der Piazza San Marco in Venedig.

Die Musik der Wiener Schule ist ein Forschungsschwerpunkt des Staatlichen Instituts für Musikforschung. mehr

Institutsgeschichte

Institutsgebäude in Bückeburg, um 1918

Die Geschichte des SIM von 1888 bis 1945 wurde in einem Projekt wissenschaftlich erschlossen. mehr

Veranstaltungen

Veranstaltungsdatum: 02.09.2021
Ort der Veranstaltung: Folkloresaal

Vortrag und Gespräch mit Ulrike Mühlschlegel

Zeichnung eines Orgelpositivs aus dem frühen 16. Jahrhundert

Bereits 1561 sah sich der spanische König Philipp II gezwungen, per Erlass die Zahl indigener Kirchenmusiker in Mexiko zu begrenzen „andernfalls ginge die Kirche bankrott“ und 1568 erließ der Stadtrat von Mexiko Regelungen für Instrumentenbauer. Wie kam es dazu? Mit der Eroberung Mexikos durch die Spanier ab 1519 wurde das Christentum verbreitet. In den folgenden Jahrhunderten entstanden unzählige Kirchen von kleinen Lehmbauten bis hin zu prächtigen barocken Kathedralen und in diesen Kirchen erklangen Orgeln. Ganze Dynastien von Orgelbauern stellten ab 1530 die Instrumente her und gaben ihnen eine spezifisch mexikanische Prägung in Klang und Aussehen. Mit Bildern und Klangbeispielen vermittelt der Vortrag einen Eindruck der mexikanischen Orgelbaukunst.

Beginn: 19 Uhr
Eintritt frei

Weitere Informationen

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