Abteilungen

Das Staatliche Institut für Musikforschung gliedert sich in vier Bereiche, das Musikinstrumenten-Museum, die Abteilung Musiktheorie und Musikgeschichte mit dem Referat Musikwissenschaftliche Dokumentation, die Abteilung Akustik und Musiktechnologie, Studiotechnik und IT sowie den Bereich Direktion und Verwaltung.

Direktion und Verwaltung

Die Direktion ist dem Direktor, derzeit Thomas Ertelt, unterstellt. Die Verwaltung stellt sicher, dass zur Gewährleistung der in den wissenschaftlichen Fachabteilungen des Staatlichen Instituts für Musikforschung wahrgenommenen Aufgaben und Projekte die notwendigen personellen, sachlichen und finanziellen Ressourcen und Mittel zur Verfügung stehen. Dazu gehören die Betreuung des Personals und die Personalentwicklungsplanung sowie sämtliche Aufgaben des inneren Dienstbetriebes, soweit sie nicht der Hauptverwaltung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz vorbehalten sind.

Zur Serviceleistung gehören des weiteren die Ausführung des Haushaltsplans einschließlich des Beschaffungswesens und der Auftragsvergabe, das Vertragsmanagement und verschiedenste Organisationsfragen. Im Zusammenwirken mit der Hausverwaltung und dem technischen Dienst werden sämtliche Haus- und Grundstücksangelegenheiten, Baumaßnahmen sowie alle sonstigen externen Dienstleistungen betreut.

Abteilung I: Musikinstrumenten-Museum

Das Berliner Musikinstrumenten-Museum sammelt Musikinstrumente der europäischen Kunstmusik vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. Zur Zeit besitzt das Museum an die 3.200 Instrumente, die sich vielfach in spielbarem Zustand befinden. Gut 800 Instrumente sind in der Schausammlung zu sehen. Es ist in seiner Vielfalt eine der repräsentativsten Sammlungen in Deutschland. Der gesamte Bestand wird durch wissenschaftliche Spezialkataloge und andere instrumentenkundliche Publikationen sowie durch Beiträge im  Jahrbuch des Instituts erschlossen. Die Ergebnisse der Tätigkeiten in der Restaurierungswerkstatt werden in Form von technischen Zeichnungen veröffentlicht. Auch die CD-Reihen und die Konzerte des Museums dokumentieren die Beschäftigung der Wissenschaftler und Restauratoren mit den historischen Instrumenten der Sammlung.

Die Leitung der Abteilung hat Conny Sibylla Restle, Direktorin des Musikinstrumenten-Museums.

Kontakt zu Mitarbeiter*innen der Abteilung I

Abteilung II: Musiktheorie und Musikgeschichte

In der Historischen Abteilung des Instituts sind zwei bedeutende Projekte angesiedelt. Das großangelegte, auf 15 Bände disponierte Unternehmen der Geschichte der Musiktheorie bietet eine historische Darstellung des musiktheoretischen Denkens von der Antike bis zur Gegenwart; jeder Band enthält Beiträge von ausgewiesenen Experten und Fachgelehrten. Ergänzt wird das Projekt durch die Publikationsreihe der Studien zur Geschichte der Musiktheorie.

Das zweite große Projekt der Abteilung, die Edition der Briefwechsel der Wiener Schule, erschließt einen der bedeutendsten Quellenkomplexe zur Musik des 20. Jahrhunderts. Im Zentrum stehen die Korrespondenzen von Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton Webern.

Die Abteilung wird von Thomas Ertelt, Direktor des Staatlichen Instituts für Musikforschung, geleitet.

Der Abteilung ist ein Referat angegliedert:

Referat Musikwissenschaftliche Dokumentation

Im Fachreferat Musikwissenschaftliche Dokumentation werden die Bibliothek des Instituts, die Bibliographie des Musikschrifttums mit dem deutschen Beitrag zu den RILM Abstracts of Music Literature und Forschungsprojekte zu den Beständen der Bibliothek betreut. Die Bibliothek ist eine wissenschaftliche Fachbibliothek, die in erster Linie die Wissenschaftler des Instituts bei ihrer Arbeit unterstützen soll. Sie steht aber auch externen Benutzern offen.

Das Referat wird von Carsten Schmidt geleitet.

Kontakt zu Mitarbeiter*innen der Abteilung II

Abteilung III: Akustik und Musiktechnologie | Studiotechnik und IT

Die Forschungsausrichtung der Abteilung III folgt der übergeordneten Frage, wie Musik produziert, übertragen und rezipiert wird. Darunter fallen sowohl instrumentenakustische, interpretatorische und raumakustische als auch elektroakustische, medienästhetische und hörpsychologische Fragestellungen. Diese Ausrichtung hat einerseits historische Wurzeln, denn die Abteilung III wurde ursprünglich als "Abteilung für Akustik und Musikpsychologie" gegründet; andererseits ergibt sie sich aus der Nähe zu den wissenschaftlichen und technisch-künstlerischen Infrastruktur- und Serviceleistungen, die sie für das Institut ebenfalls erbringt.

Da die menschliche Wahrnehmung das letztgültige Kriterium für musikalische Inhalte und Darbietungsweisen ist, kombiniert die Forschung der Abteilung technische Verfahren mit experimentalpsychologischen und sozialwissenschaftlichen Methoden. So wurde mit dem Virtuellen Konzertsaal ein Forschungswerkzeug entwickelt, das neuartige Experimente zum Zusammenspiel von Hören und Sehen bei der Musikwahrnehmung erlaubt. Aktuell werden Grundlagenforschung zur audiovisuellen Musikwahrnehmung, zur musikalischen Interpretation und zur Klanggestaltung und -ästhetik, anwendungsorientierte Forschung zur Studiotechnik, sowie technikunterstützte Wissensvermittlung betrieben.

Weiterhin stellt die Abteilung III mit dem Tonstudio, dem Digitalisierungsplatz und akustischer Messtechnik Forschungsinfrastrukturen und -services für die Institutswissenschaftler*innen bereit. Infrastrukturen und -services für Veranstaltungen und Medienproduktionen werden u.a. durch den Betrieb eines Audiodatennetzes (z.B. im Curt-Sachs-Saal und im Folkloresaal) und die Vorhaltung tontechnischer und tonmeisterlicher Ressourcen angeboten. Die Abteilung III übernimmt außerdem die Versorgung des Instituts mit IT-Infrastrukturen und Dienstleistungen, soweit diese nicht durch die Stiftung bzw. andere Einrichtungen erfolgt.

Die Abteilung wird von Dr. Hans-Joachim Maempel geleitet.

Kontakt zu Mitarbeiter*innen der Abteilung III

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