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Alte Musik live: Beethoven auf seinen eigenen Quartett-Instrumenten

Wann: So 09.05.2021, 11:00 Uhr
Wo: Musikinstrumenten-Museum

Der Pariser Virtuose Pierre Rode begegnete Ludwig van Beethoven 1811 in Wien. Beethoven widmete ihm seine zehnte und letzte Violinsonate. Rode schrieb im selben Jahr sein Quartett op.18 und ließ es in Wien drucken. Beethovens Quartett op.95 entstand 1810, also ein Jahr zuvor. Er gab ihm den Beinamen »Quartetto serioso«. Das Werk glänzt durch eine sehr komprimierte Kompositionsweise und stark verdichtete Harmonik. Die Tonart f-Moll wird in der damaligen Zeit als die »leidenschaftlichste Tonart« (André-Ernest-Modest Grétry) bezeichnet. Bisher war es schwierig, das Quartett und die letzte Violinsonate in einem Programm zu vereinen. Dies wird möglich, wenn man die Bearbeitung des Beethoven-Schülers Ferdinand Ries hinzuzieht. Ries war sehr gut mit Beethovens Stil vertraut und hob unter anderem das Dritte Klavierkonzert aus der Taufe.

Das Konzert wird ermöglicht mit Unterstützung der Freunde des Musikinstrumenten-Museums Berlin e.V.

Schuppanzigh-Quartett
Anton Steck, Violine
Katja Grüttner, Violine
Christian Goosses, Viola
Werner Matzke, Violoncello

Werke:
Pierre Rode, Quartett in G-Dur, op. 18
Ludwig van Beethoven, Quartett in f-Moll, op. 95
Ferdinand Ries, Quartett-Bearbeitung der Violinsonate Nr. 10 von Ludwig van Beethoven in G-Dur, op. 96, Pierre Rode gewidmet

Konzertkarten: 14 Euro | erm. 8 Euro
Kartenbestellung: Tel: 030.25481-178 oder kasse@mimpk.de
(Abholung bis 30 Minuten vor Konzertbeginn); Tageskasse


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