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"B and Me!" Beethoven-Science: Beethoven bearbeitet!

Wann: Do 12.11.2020, 19:00 Uhr
Wo: Beethoven-Lounge im Musikinstrumenten-Museum

Gesprächskonzert mit dem ensemble1800berlin
Die gedruckte Kammermusik-Bearbeitung war am Beginn des 19. Jahrhunderts das erfolgreichste Medium der Verbreitung von Sinfonien und Bühnenmusiken Beethovens in Europa. Allein die Ouvertüre op. 84zu Goethes Trauerspiel "Egmont" wurde bis 1830 mehr als vierzigmal als Kammermusikfassung ediert und gehört zu einem der am meisten bearbeiteten Werke Beethovens überhaupt. Der Pianist und Beethoven-Freund, Ignaz Moscheles, arrangierte eine Version der Ouvertüre für Hammerfügel, Flöte, Geige und Violoncello, welche 1824 beim Londoner Verlag Addison & Beale gedruckt wurde. Nur zwei Jahre später erscheint für die gleiche Besetzung eine Transkription der 2. Sinfonie Beethovens (op.36) durch den Weimarer Kapellmeister Johann Nepomuk Hummel zeitgleich bei Verlagen in Mainz, Antwerpen, Brüssel, London und Paris.

Programm
L. v. Beethoven / Ignaz Moscheles Ouvertüre op. 84 zu "Egmont" von J. W. v. Goethe (Text: 1787, Musik: 1810) bearbeitet für Pianoforte, Flöte, Violine und Violoncello (1824)

Dr. Andrea Klitzing
"Beethoven bearbeitet" (Kurzvortrag)

L. v. Beethoven / Johann Nepomuk Hummel
Sinfonie op. 36 Nr. 2 in D-Dur (1801/1802)
bearbeitet für Pianoforte, Flöte, Violine und Violoncello (ca. 1826)
Zweiter Satz: Larghetto
Vierter Satz: Allegro molto

Eintritt frei

Das Projekt "B and Me" wurde ermöglicht durch eine Förderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Beethoven-Jubiläums 2020.