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Alte Musik - live: Beethovens Mandoline

Wann: So 25.10.2020, 11:00 Uhr
Wo: Musikinstrumenten-Museum

Léon Berben, Pianoforte, und Daniel Ahlert, Mandoline, spielen Werke für Mandoline und Hammerclavier von Ludwig van Beethoven, Johann Nepomuk Hummel und Vincent Neuling.

Die Mitte des 17. Jahrhunderts in Norditalien aus der Mandola hervorgegangene Mandoline verfügte über zunächst sechs doppelchörige, seit dem 18. Jahrhundert sechs einfache Saiten in der Stimmung g-h-e‘-a‘-d‘‘-e‘‘/g‘‘. Neapolitanische Instrumentenbauer reduzierten die Anzahl der Saiten auf vier und stimmten sie wie bei der Violine in Quinten zueinander ein. Dies, wie auch die bei der neapolitanischen Mandoline gebräuchlichen, festen Bünde, machten die Mandoline breiteren Kreisen Musikinteressierter spieltechnisch zugänglich. Insbesondere Angehörige des Adels fanden in ihr ein ihrer Ästhetik entsprechendes Mittel musikalischer Zerstreuung. So pflegte auch Gräfin Josephine de Clary, ihre freie Zeit gerne mit dem Mandolinenspiel zuzubringen. Als Beethoven 1795 in Prag weilte und die von ihm verehrte Dame traf, schrieb er geschwind eine Handvoll Kompositionen für sie nieder: Zwei Sonatinen für Mandoline und Cembalo (WoO 43a und 44a), ein Adagio (WoO 43b) und ein Thema mit Variationen in D-Dur (WoO 44b).

Konzertkarten: 14 Euro | erm. 8 Euro

Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist es erforderlich, dass die Karten entweder im Vorverkauf an der Museumskasse erworben oder dort telefonisch vorbestellt werden. Die verbindliche telefonische Vorbestellung muss bis samstags vor dem Konzert, 17 Uhr, unter Tel.: 030.25481-178 erfolgen. Vorbestellte Karten müssen spätestens 30 Minuten vor Konzertbeginn abgeholt werden. Im Museum gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten.